Stempelgesetz
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Das Stempelgesetz (engl. Stamp Act) war ein Gesetz zum Erlass einer Stempelsteuer, das am 22.03.1765 durch das Parlament von Großbritannien beschlossen wurde. Es bestimmte, daß jedes offizielle Dokument oder Schriftstück, aber ebenso Zeitungen sowie Karten- und Würfelspiele, in den amerikanischen Kolonien (den späteren U.S.A.) mit Steuermarken versehen werden musste.
England hatte zu dieser Zeit durch den Siebenjährigen Krieg (1756 - 1763) mit Frankreich finanzielle Probleme. Zusätzlich verschlang die Stationierung von Soldaten an der Grenze zum Indianergebiet Staatsgeld. Hiermit sollten die nordamerikanischen Kolonien an diesen Kosten beteiligt werden.
Synonyme: Stamp Act, Stempelakte.
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