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Bienchenstempel

Ein Bienchenstempel war in der ehemaligen DDR für Grundschüler ein Lob der besonderen Art. Zur Belohnung für Fleiß und Mitarbeit erhielten Kinder ein rotes Bienchen ins Heft gestempelt. In das "Muttiheft", um konkret zu werden. Fast allen ehemaligen DDR-Bürgern (die zu DDR-Zeiten in die Schule gingen!) müssten diesen Stempel kennen. Nur wenige nicht, weil sie ihn z.B. nie erhalten haben, da sie nicht besonders artig oder fleißig waren.

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Der Holzkörper des Originalstempels war sehr klein, damit die Lehrer diesen in ihrem Federmäppchen mitführen konnten.

Übrigens wurden in der ehemaligen DDR öfters Fleißbienchen vergeben als kleines Dankeschön ohne materiellen Hintergrund. Ein Beispiel: Beim Wäsche waschen sagt eine Ehefrau anerkennend zu Ihrem Mann: "Da hast Du Dir aber ein Bienchen verdient". Der Ehemann hatte vorher die Wäsche allein ordentlich sortiert.

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