Über 80 Jahre Erfahrung

Flexograf/Flexografin

Flexograf/Flexografin ist die heutige Berufsbezeichnung für Stempelmacher, die früher auch Stempelmacher hießen. Fast alle Flexografenbetriebe gehören der Bundesinnung für das Flexografenhandwerk an.

Tätigkeiten

Der Flexograf produziert Stempel für Behörden, Firmen und Privatleute. In fast jeder Form (rund, oval oder eckig) und in vielen Schriftarten – auch mit individuellen Grafiken, z.B. für Logostempel. Das sorgt für Abwechslung bei dem an sich schon interessanten Handwerk der Stempelherstellung. Die Arbeit ist der des Schriftsetzers in vielen Punkten ähnlich.

Die Flexografin berechnet Textumfänge und bringt sie in eine optisch ansprechende Form. Sie stellt sowohl Flexoklischees aus Gummimischungen als auch Kunststoffplatten für die Bedruckung von z.B. Pappe her. Unterschiedliche Produktionswege für Stempel machen den Flexografen-Beruf interessant: Die Lasergravur des vulkanisierten Gummis oder das Auswaschverfahren bei fotopolymeren Stempelplatten. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3 Jahre und das anschließende Gehalt rund 2.500 Euro bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Innovation und Technik

Innovation und Technik ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für Flexografie, Graviertechnik, Maschinen-, Werkzeug- und Formenbau. Seit dem Jahr 1999 erscheint das Fachjournal in der heutigen Form.

Verbreitung und Inhalt

Das Verbreitungsgebiet der Zeitschrift liegt hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz, jedoch zählen Leser in ganz Europa zum Abonnentenkreis.

Innovation und Technik informiert über neue Produkte und Verfahren, Firmen und Märkte sowie über Recht und Informationstechnik. Abgerundet wird das Artikel-Spektrum durch aktuelle Nachrichten, Messetermine und Verbandsinformationen.

Weitere Informationen

Die frühere Bezeichnung der Fachzeitschrift lautete Graveur/Flexograf.

Siehe auch

Weblinks